Dünne Schichten – Große Wirkung: Laserstrukturieren von funktionalen Beschichtungen

Laserstrukturieren von Beschichtung auf Glas

Viele Produkte sind mit speziellen Beschichtungen auf der Oberfläche ausgestattet. Diese können der Einstellung bzw. Verbesserung der optischen, elektrischen, chemischen und mechanischen Oberflächeneigenschaften dienen. Die meisten Beschichtungsverfahren applizieren die Beschichtung großflächig auf dem Bauteil. Über Masken können Teilbereiche der Bauteile abgeschattet werden, um die Beschichtung selektiv vorzunehmen. Im Prototypenbau und bei Kleinserien kann die Fertigung von Masken kostspielig werden. Hier ist die Laserstrukturierung eine echte Alternative, mit der nach einer großflächigen Beschichtung einzelne Teilbereiche flexibel abgetragen werden können. Ultra-kurz-gepulste Laser erlauben zudem einen präzisen Schichtabtrag mit Linienbreiten von bis zu 5 µm, der über maskenbasierte Verfahren nicht immer realisierbar ist. Durch Anpassung der Laserparameter können organische, metallische und transparente-leitfähige Beschichtungen selektiv entfernt werden, ohne das beschichtete Bauteil zu beschädigen. Das Laserstrukturieren wird unter anderem in der Herstellung von Solarzellen und OLED erfolgreich eingesetzt. Unsere Laser-Lohnfertigung bietet das Laserstrukturieren im Unterauftrag an. Wir nutzen moderne ultra-kurz-gepulste Lasersysteme, deren Laserparameter wir an die jeweiligen Schichtsysteme anpassen können. Dies umfasst neben der Fokusoptik auch die Wellenlängenkonversion bis in den UV-Bereich, wenn die optischen Eigenschaften der Beschichtung dies erfordern.

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3D Subtraktiv Fertigung: Hochgenaues Laserabtragen mit Pikosekunden Laserpulsen

Laserabtragen von Metall: Erzeugen von 3D-Oberflächen

Der 3D Druck substituiert zunehmend konventionelle unflexible Fertigungsprozesse. Die subtraktive bzw. abtragende Bearbeitung hat aber weiterhin einen hohen Stellenwert. Mit gepulsten Lasern können metallische Werkstoffe, Kunststoffe, Gläser und Keramiken hochgenau und bei geringer Wärmebeeinflussung abgetragen werden. Damit lassen sich beliebige Oberflächenstrukturen mit Abmessungen im Mikrometererbeich erzeugen, da der Abtragsprozess flexibel über einen Laserscanner gesteuert wird. Eine häufige Anforderung unserer Kunden ist, eine möglichst geringe Oberflächenrauigkeit zu erzielen. An dieser Stelle zahlt sich der Einsatz von ultra-kurz-gepulsten Lasern aus, da einzelene Laserpulse lediglich Nanometerschichten entfernen. Somit kann die Endkontur hochgenau eingestellt werden. Potentielle Produkte sind Mikrofluidikbauteile, Mikrooptiken, Walzen mit Mikrovertiefungen und weitere Produkte, bei denen Oberflächenstrukturen auf den Mikrometer genau hergestellt werden.

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Bearbeitung von technischer Keramik: Wann macht der ultra-kurz-gepulste Laser Sinn!?

Mikrobohren in Keramik: Bohrdurchmesser 100 µm

Abtragen und Bohren von Keramik:

Technische Keramiken werden in unzähligen Produkten aufgrund der werkstoffspezifischen hohen Verschleißfestigkeit und chemischen Beständigkeit eingesetzt. Beim Zuschnitt von gesinterten Keramikplatten kommen das Laserschneiden und das Wasserstrahlschneiden zum Einsatz, wobei das Letztere sich für höhere Materialstärken (> 2mm) eignet und aufgrund des wärmefreien Verfahrens werkstoffunabhängig eingesetzt werden kann. Keramikplatten mit Materialstärken < 2mm lassen sich mit dem Laserschneiden wirtschaftlich auf Endkontur zuschneiden. Jedoch muss die zulässige thermische Beeinflussung der technischen Keramik werkstoffspezifisch berücksichtigt werden.
Bohrungen und Oberflächenkonturen können schleif-mechanisch im gesinterten Zustand erzeugt werden, wobei diese Prozesse sehr zeit- und verschleißintensiv sind. An dieser Stelle sollten das Laserbohren und Laserabtragen mit gepulsten Lasern als Alternativverfahren berücksichtigt werden. Je nach geforderter Genauigkeit und zulässigem Wärmeeintrag kommen gepulste Laser mit Pulsdauern im Nano- und Pikosekundenbereich zum Einsatz. Mit gepulsten Lasern lassen sich genaue Aussparungen, Taschen, Oberflächenstrukturen im µm-Bereich und Mikrobohrungen einbringen, weshalb diese Lasertypen idealerweise für finale Bearbeitungsprozesse an der gesinterten Keramik eingesetzt werden sollten. Durch die kurze Wechselwirkungszeit während eines Laserpulses können dadurch auch wärmeempfindliche Keramikwerkstoffe und Bauteilgeometrien mit filigranen Strukturen gebohrt oder hochgenau auf Endkontur abgetragen werden.

Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten unserer Laser Lohnfertigung: Lasermikrobearbeitung & Lohnfertigung

Lasern für die energieeffiziente Elektromobilität

Laserschneiden von Elektroblechen mit 0,05 mm (50 µm) Dicke

Laserschneiden von Elektroblechen:

Eine wesentliche Komponente von Elektromotoren sind Elektrobleche, die als Eisenkern den magnetischen Fluss leiten. Elektrobleche sind weichmagnetische Stahllegierungen (Fe-Si), die in Elektromotoren in der Regel stapelweise zusammengefügt werden. Mit steigender Nennfrequenz muss aufgrund von Wirbelstromverlusten die Dicke der einzelnen Elektrobleche verringert werden. Im Automotivebereich werden im Vergleich zu Industrieantrieben höhere Drehzahlen benötigt, weshalb dünne Elektrobleche mit Dicken von 0,2 -0,35 mm eingesetzt werden. Um noch effizientere Elektroantriebe herstellen zu können, wird der Einsatz von Elektroblechen mit Stärken von 0,05 – 0,1 mm diskutiert. Bei der Verabeitung dieser Blechstärke scheitern klassische Stanz- und thermische Laserschneidenverfahren. Beim Sublimationsschneiden mit ultra-kurz und kurz gepulsten Lasern können die besagten dünnen Metallfolien mit minimalen Wärmeeintrag geschnitten werden, sodass die magnetischen Eigeschaften erhalten bleiben. Zudem ist das Sublimationsschneiden mit gepulsten Lasern bei diesen Blechdicken eine wirtschaftliche Alternative zu anderen Schneidverfahren. Die photonicfab schneidet im Kundenauftrag Elektrobleche in einem automatisiertem Produktionsprozess und kann so die notwendigen Stückzahlen zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten.

Mehr Information zum Laserschneiden: https://photonicfab.de/prozesse/

Lasermarkierungen gegen die Produktpiraterie

Diffraktive Lasermarkierung auf Metall aus drei Blickwinkeln

Laserbeschriftung mit Hologramm:

In der aktuellen Fachzeitschrift Mikroproduktion 0317 berichten wir über die Laserbeschriftung mit lichtbeugenden Elementen, die als Hologramm zum Schutz vor Produktfälschungen eingesetzt werden können. In dem Anwenderbericht haben wir Pikosekundenlaser eingesetzt, die bei der richtigen Wahl der Laserparameter optische Beugungsgitter auf Bauteiloberflächen erzeugen. Die Lichtbeugung erscheint für den Betrachter als Hologramm, sowie er auf Banknoten und Identifikationsdokumenten bekannt ist. Der Vorteil der Markiertechnologie ist, dass keine Zusätze benötigt werden und dass die Markierung untrennbar vom beschrifteten Bauteil/Produkt ist. Zudem liegt innerhalb jeder Markierung eine mikroskopische Stochastik vor, die jede Markierung zu einem Unikat und somit unfälschbar macht. Gerne Markieren wir Ihre Produkte im Unterauftrag, damit Sie sich ein Bild von der Lasermarkiertechnik machen können:

Unsere Dienstleistungen

Laserbearbeitung von Wafern für mikrosystemtechnische Applikationen

Waferbearbeitung: Strukturieren, Bohren, Schneiden

Laserstrukturieren und Laserbohren von Wafern:

Eine Vielzahl an mikrosystemtechnischen Applikationen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten wird durch Fertigungsprozesse an Wafern gelöst. Dabei durchlaufen die Wafer unterschiedlichste Verarbeitungsschritte bis hin zum finalen Produkt. Unsere Laser Lohnfertigung unterstützt derartige Vorhaben bei der Waferbearbeitung durch den Einsatz von hochgenauen gepulsten Lasern. Dies kann z.B. der selektive Abtrag von einzelnen Schichten sein, um z.B. einzelne Strukturen des Wafers elektrisch zu isolieren oder Leiterbahnen auf dem Wafer zu schreiben. Zudem ist es mit unseren gepulsten Lasern möglich hochgenaue Mikrobohrungen (VIAS) in Wafern einzubringen oder einzelne Bereiche mit individuellem Layout aus dem Wafer auszuschneiden. Weitere Informationen zur Laserbearbeitung von Wafern finden Sie unter:

Laserdienstleistungen: Produkte & Lösungen

Laser-Prototyping von mikrofluidischen Systemen

In Glas und Kunststoff:

Die Mikrofluidik beinhaltet das Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen auf engen Raum bzw. feinen Kapillaren. Hierbei kommt es zu gänzlich unterschiedlichen Phänomenen als auf makroskopischen Maßstab, wo Fluide hauptsächlich von der Schwerkraft beeinflusst werden. Dieser Umstand wird in der Medizintechnik und Biotechnologie für unterschiedliche Anwendungen, z.B. in-vitro Diagnostik und der parallelisierten Medikamentenentwicklung, genutzt.

Wir können mit unseren hochpräzisen Laseranlagen mikrofluidische Kapillaren in Glas schreiben und somit gegenüber maskenbasierten Verfahren flexibel unterschiedlichste Designs erzeugen. Wir fertigen ab Stückzahl 1 hochgenaue Mikrofluidik-Systeme für Universitäten, Forschungsinstitute und Entwicklungsabteilungen und sind damit der ideale Partner bei der Entwicklung von mikrofluidischen Systemen:

Laserdienstleistungen: Produkte & Lösungen

Ultra-fast laser drilling: Laserbohren mit UKP Lasern

Laserbohren in Hohlnadel aus Edelstahl

Der Laser wird in zahlreichen Industriezweigen erfolgreich zur Materialbearbeitung eingesetzt. Insbesondere das Laserbohren ist aufgrund der hohen Flexibilität in Bezug auf die Bohrgeometrie und der Vielzahl an bohrbaren Werkstoffen von hoher Bedeutung. Mit ultra-kurz gepulsten (UKP) Lasern mit Pulsdauern im Pikosekundenbereich lassen sich filigrane Bohrlöcher erzeugen, mit minimalem Wärmeeintrag auf das zu bearbeitende Bauteil. Mikrolöcher und Feinbohrungen in metallischen Werkstoffen sind gratfrei und weisen nahezu keine Schmelzrückstände auf. UKP-Laserbohrungen können zudem in sprödharten und transparenten Werkstoffen (Keramik, Glas, Saphir, Diamant) eingebracht werden. Hierbei ist die hohe Kantenqualität hervorzuheben, die frei von Ausbrüchen und Rissen ist. Mit Laserbohrungen können flexibel, präzise und bei hohem Durchsatz verschiedenste Produkte, wie z.B. Filter, Düsen, Siebe und Durchkontaktierungen erzeugt werden.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns an! Wir bohren nach Ihren Vorgaben:
Mehr Informationen zum Laserbohren

Ultrakurzpuls (UKP)-Laserbearbeitung von technischer Keramik

Laserabtragen von technischer Keramik: Aluminiumoxid

Geringer Wärmeeintrag und hohe Präzision:

Keramiken finden aufgrund ihrer technologischen Werkstoffeigenschaften in vielen Bereichen Anwendung, wo Verschleißfestigkeit, Hitzebeständigkeit und chemische Widerstandsfähigkeit gefragt sind. Aluminiumoxid, Siliziumnitrid, Siliziumcarbid, Zirkoniumoxid und Titandioxid sind technische Keramiken, die sich sowohl mit mechanischen Bearbeitungsprozessen als auch mit konventionellen Laserprozessen nur schwer bearbeiten lassen. UKP-Laser sind aufgrund des geringen Wärmeeintrages prädestiniert für die Bearbeitung von technischen Keramiken. Technische Keramiken können mit UKP-Lasern bei hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten und hoher Genauigkeit auf die gewünschte Endkontur gebracht werden. Dabei können beliebige 3D Konturen, Oberflächenstrukturen und Mikrobohrungen produziert werden.

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SEO für Tech Startups

Laserlohnfertigung

Auf dem Weg zum Google Gipfel:

Jedes junge Unternehmen möchte möglichst schnell mit seinen Inhalten und für seine relevanten Keywords auf Seite 1 bei Google platziert sein, um von potentiellen Kunden einfach gefunden werden zu können. Adwords ist sicherlich eine komfortable Methode, kann aber auch sehr schnell zu einer kostspieligen Werbemaßnahme werden und sollte bei dem begrenzten Budget von Startups wohlüberlegt sein. Technisch affine Jung-Unternehmer versuchen daher überwiegend mit Hilfe von Search Engine Optimization (SEO) ihren Seitenplatzierung zu verbessern. Auch hier muss Geld oder zumindest Zeit investiert werden und es stellt sich dabei immer die Frage: Was ist der Return-on-Invest? Mit dieser Frage in Hinblick auf das Online-Marketing unseres Angebotsspektrums aus Technologieberatung und Laserlohnfertigung haben wir uns ausgiebig beschäftigt und wollen in diesem Beitrag unsere Erfahrungen mit unseren Mitstreitern teilen.

OnPage Optimierung

Grundsätzlich lassen sich die SEO Maßnahmen in die OnPage und OffPage Optimierung unterteilen, wobei die OnPage Optimierung die Gestaltung der Website betrifft und somit vollständig in der Hand des sich darstellenden Unternehmens liegt. Neben technischen Aspekten, wie der Verwendung von Alt-Attributen für Bilder, Meta-Descriptions, Keywords, etc., umfasst die OnPage Optimierung auch im Wesentlichen die Benutzerfreundlichkeit und Einzigartigkeit der Website selbst. Genau an diesem Punkt liegt großes Potential für Tech Startups. Zum einen sollte von Beginn an ein benutzerfreundliches, responsives Design für die Website gewählt werden. Zum anderen sollten aussagekräftige, leicht verständliche und attraktive Bilder verwendet werden, die durch die Wahl der richtigen Seitentitel, Überschriften und Beschreibungen sowohl für die Suchmaschine als auch für die Benutzer leicht verständlich sind und einen Mehrwert bedeuten. Insbesondere der Mehrwert und das sich daraus ergebene Besucherverhalten werden zukünftig bei der Platzierung an Bedeutung gewinnen.

OffPage Optimierung

Suchmaschinen bewerten Internetseiten höher, wenn externe Seiten mit einem Link auf deren Inhalt verweisen. Externe Verlinkungen suggerieren eine höhere Wertigkeit des Inhalts analog zu Zitaten bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen. An dieser Stelle setzt die OffPage Optimierung ein, bei der es darum geht Links (Backlinks) zu erzeugen, die auf die eigene Seite verweisen. Hierbei sollte vorsichtig agiert werden. Die OffPage Optimierung hat sich durch die stetigen Anpassungen des Google Algorithmus signifikant verändert. In der Vergangenheit war es möglich mit wahllos verteilten Backlinks aus Blogbeiträgen, PR-Portalen, Foren, Gästebüchern, etc. die eigene Platzierung zu verbessern. Heute werden die Backlinks von Google automatisiert gewichtet und von Google überprüft, ob eine Seite ein natürliches bzw. organisch gewachsenes Backlinkprofil aufweist. Schlimmstenfalls, beim übermäßigen und wahllosen Generieren von Backlinks, klassifiziert Google die eigene Seite als Spam. Dies führt nicht zu dem gewünschten Effekt, sondern verschlechtert sogar das eigene Ranking. Aus diesem Grund sollten vornehmlich thematisch relevante Links aufgebaut werden. Dies können einfache Maßnahmen wie Einträge in B2B Netzwerken oder aufwendigere wie Beiträge in Online-Fachzeitschriften sein.

Social Signals

Social Signals (Facebook, Google+, Xing, Linkedin, etc.) gewinnen immer mehr an Bedeutung, wobei deren Wichtigkeit bei SEO Experten umstritten ist. Auch wenn diese keine direkte Wirkung auf die Platzierung bei Google haben, sind Posts bei einschlägigen Netzwerken eine wichtiger Bestandteil des Online Marketing Mix. Man kann mit Beiträgen in sozialen Netzwerken auf einfache Weise das Zielpublikum ansprechen und dadurch Traffic auf der eigenen Seite erzeugen.

Conclusion

Zusammengefasst sollten junge Unternehmer den Großteil Ihrer Online-Marketingaktivitäten in die Darstellung der eigenen Internetpräsenz stecken. Parallel dazu sollten relevante soziale Netzwerke für die Verbreitung der eigenen Inhalte genutzt werden. Die OffPage Optimierung sollte kontinuierlich vollzogen werden, wobei hier ganz klar Qualität vor Quantität gilt. In jedem Fall sollte vermieden werden Backlinks unorganisch aufzubauen oder kommerziell zu erwerben. Diese Investition kann nachhaltigen Schaden für das eigene Unternehmen bedeuten.